ein keltischer Fürstensohn. Der von seinen Feinden gefangengenommen und gefesselt im Dodauer Forst zurückgelassen worden ist. Ein junges Mädchen fand und rettete ihn. Als Dank für seine Befreiung pflanzte er einen Eichensetzling.

500 Jahre später, der Setzling nun eine kräftige Eiche, verliebte sich die Tochter des heimischen Oberförsters und der Sohn eines Schokoladenfabrikanten. Der Oberförster fand an der Beziehung kein gefallen. Das junge Paar schrieb sich heimlich Botschaften. Hierzu nutze es die alte Eiche. Der Vater gab seinen Widerstand auf. 1891 heirateten Sie unter der Eiche, die Sie für den Austausch ihrer Nachrichten nutzen.

Die Geschichte verbreitete sich und die Eiche bekam den Namen „Bräutigamseiche“. 1927 erhielt die Eiche eine eigene Postanschrift – Bräutigamseiche, Dodauer Forst, 23701 Eutin.

Einsame Herzen können die Anschrift nutzen und so ihr passendes Gegenstück finden. Denn an der Eiche gilt das Postgeheimnis nicht und jeder der vorbeikommt, kann die Briefe herausnehmen, lesen und evt. beantworten. Es sollen täglich bis zu 40 Briefe aus aller Herren Länder die Eiche erreichen. Als wir dort waren, haben lediglich 2 Briefe den Weg zur Bräutigamseiche gefunden.

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15. November 2017

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