Die Stadt neben Delmenhorst

Eine spontane Freitagmorgenentscheidung führte uns am Freitagabend für ein Kurztripp nach Bremen. Warum nach Bremen? Die Anfahrt sollte nicht länger als 3 Stunden dauern, Heidelberg stand  meinem Lieblingsmenschen nicht an, ich war für Amsterdam zu knausrig und in Bremen war bisher keiner von uns. Wir haben uns für ein Hotel in der Nähe der Altstadt entschieden. 10 Minuten zu Fuss und wir standen direkt vor dem Bremer Viergestirn.

Am Ankunftsabend hatten wir unterwegs schnell  großzügig „Zum Goldenen M“ gespeißt. Als wir gegen 21Uhr in Bremen ankamen waren die Bürgersteige bereits hochgeklappt und die Stadt schien zu schlafen. Das änderte sich als wir am nächsten Tag die Stadt erkundeten. Schließlich war Straßenkarneval und somit konzertrierte sich vieles auf den Marktplatz. Das hieß im Umkehrschluss aber auch – die Böttchergasse und das Schnoorviertel waren voll von Menschen die der Straßenkarneval auch nicht interessierte verwaist. 

 

Ich hatte mich sehr auf die Alexander von Humboldt gefreut. Was soll ich sagen? Mein Revell Modell von früher hatte mehr Charisma und Begeisterungsfähigkeit als dieser olle Kahn am Anleger. Dazu sei angemerkt – ich bin in Handarbeit gar nicht mal so gut. Viel angenehmer war da das Loriot Dekmal. Natürlich musste unser halbes Mopsgeschwader auf dem Sofa Platz nehmen.

Nach einer kurzen Erholungsphase im Hotel ging es zu einem typisch Bremer Abendessen Asiaten. Danach erduldete meine Lieblingsmensch die nächtliche Kälte und ich konnte noch einige Fotos vom leeren Marktplatz machen.

Und schon war es wieder Sonntagmorgen… ein verregneter Sonntagmorgen…perfekt für die Heimreise.